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Umkehrdach

Anwendung

Das Firestone EPDM-Umkehrdach stellt eine Variante des herkömmlichen Auflast-Dachsystems dar. Es eignet sich bestens für Dächer, die regelmäßig begangen werden oder widrigen Witterungseinflüssen standhalten müssen. Es kann auf allen Gebäuden verlegt werden, die das zusätzliche Auflastgewicht aufnehmen können und bei denen die Dachneigung nicht mehr als 10% beträgt.
 

Vorteile

  • Geringe Verlegungskosten
  • Verwendung großflächiger EPDM-Bahnen
  • Weniger Nähte
  • Schnelle Verlegung
  • Große Auswahl geeigneter Untergründe
  • Zusätzliche Widerstandsfähigkeit
  • Flexibilität bei zusätzlicher Wärmedämmung bei Dachsanierungen

EPDM-Bahnen werden lose auf einen geeigneten Untergrund verlegt. Die Bahnen werden untereinander mindestens 100 mm überlappt und die Nähte mit Firestone QuickSeam-Nahtband verbunden. Dachränder und Durchdringungen werden gemäß den Firestone-Verlegungsrichtlinien eingefasst. Nach Fertigstellung der Einfassungen der Dachränder und Durchdringungen gemäß den Firestone-Verlegungsrichtlinien, wird eine Lage aus extrudiertem Polystyrol und einem Schutzvlies über der Dachbahn verlegt. Die EPDM Bahn durch eines der nachstehenden Auflasten windsogtechnisch gesichert (Mindestgewicht von 80 kg/m²):

  • Schüttung aus Kies16/32, Mindestdicke im Einbauzustand 50mm,
  • Plattenbeläge aus Betongehwegplatten oder gleichwertig mindestens 400/400/40 mm zur Abdeckung von Kies oder direkt auf einer Schutzlage verlegt,
  • Betonformsteine, auf Kies und/oder Schutzlage verlegt,
  • Vegetationssubstrate (für die Bemessung ist das Trockengewicht maßgebend)

Vor Entscheidung für dieses System, sollten die Voraussetzungen der Gebäudestruktur hinsichtlich Tragfähigkeit, Dachneigung und Windkräfte überprüft werden.