Französischer Zoo mit neuen Meerbecken für Robben und Pinguine

Der Zoologische und Botanische Garten Branfréré in der Bretagne wird von der unabhängigen nationalen Verwaltungsbehörde „Fondation de France“ geleitet und sieht sich der Förderung nachhaltigen Handelns und des Umweltbewusstseins verpflichtet. Der Park ist an mehreren Artenschutzprogrammen und Initiativen zur Wiederansiedlung gefährdeter Tierarten beteiligt. Die 1400 Tiere aus fünf Kontinenten leben auf dem 45 Hektar großen Gelände in Gehegen, die möglichst nah ihren natürlichen Habitaten nachempfunden sind. Branfréré ist außerdem Heimat des nach dem französischen Umweltschützer Nicolas Hulot benannten Bildungszentrums „Mensch und Natur“. Die Einrichtung mit Schwerpunkt Biodiversität arbeitet hier seit 2004. 

Projekt-ID
Ort

Le Guerno, Frankreich

Anwendung

Künstliche Becken

Oberfläche

3857 m²

Membran

PondGard EPDM

2003 wurde ein kreisrunder Zierteich mit kleiner Insel in der Mitte mit Firestone PondGard EPDM-Membrane renoviert um Wasservögel wie Enten und Gänse anzulocken. 2013 fiel der Entschluss für den Bau einer Ozean-Welt. Diese besteht aus drei Becken für Robben und Humboldt-Pinguine. In eines der Becken ist eine 14 Quadratmeter große Sichtscheibe eingelassen, durch die die Besucher beobachten können, wie sich die Robben unter Wasser verhalten.

Eine zentrale Rolle bei der Materialwahl spielte EPDM. Abdichtungsfolie aus diesem Material ist für seine Langlebigkeit und Vielseitigkeit bekannt. Weil sie so formbar und elastisch ist, können damit auch anspruchsvolle Geländeformen natürlicher Teiche nachgebildet werden. PondGard EPDM-Membranen sind für Wasserlebewesen unbedenklich und passen zum Umweltschutz- und Biodiversitätsanspruch des Parks.

Um dem Lebensraum der Robben so nah wie möglich zu kommen, wurden mächtige Felsen auf die Membrane gesetzt. Angesichts dieser Belastung hatte die Durchstichfestigkeit der PondGard EPDM-Membrane eine Schlüsselbedeutung für den Erfolg des Projekts. Da PondGard EPDM-Bahnen besonders breit geliefert werden können, mussten beim Verlegen weniger Nähte gefügt werden. Das erleichterte die Arbeiten enorm, insbesondere weil die Folie im Winter bei unbeständigem Wetter eingebaut wurde.